Ein neues Kapitel beginnt: das LYN.STUDiO
Ein bisschen mulmig ist mir schon
Seit heute, dem 1. November, habe ich die bisherigen Räume des La Vie in Hietzing offiziell gemietet. Hier entsteht nun LYN.STUDiO – Raum für Entfaltung. Während ich das schreibe, spüre ich Vorfreude, Dankbarkeit und dieses leichte Ziehen im Bauch: Evelyn, worauf hast du dich da eingelassen?
Ein eigenes Studio zu führen, war eigentlich nie mein Plan. Ich habe meine Stunden unterrichtet, Menschen begleitet, Retreats gestaltet und meine unterschiedlichen Tätigkeiten miteinander verbunden. Einen eigenen Ort zu übernehmen, mit allem, was organisatorisch und finanziell dazugehört, stand nicht auf meiner Liste.
Und dann hat sich im August plötzlich diese Möglichkeit ergeben.
Ich habe lange überlegt. Gerechnet. Gespräche geführt. Wieder gezweifelt. Mir vorgestellt, was hier entstehen könnte – und mich gefragt, ob ich mir das wirklich zutraue.
Zwischen Vorfreude und Verantwortung
So schön die Vorstellung von eigenen Räumen ist: Mit einem Mietvertrag kommen laufende Kosten und Verpflichtungen. Dazu Investitionen, bevor überhaupt klar ist, wie sich alles entwickeln wird.
Natürlich beschäftigt mich die Frage: Wird sich das tragen? Werden genügend Menschen kommen? Wie lässt sich das Studio mit meinen anderen Aufgaben verbinden? Und werde ich all dem gerecht werden, was ich mir vorgenommen habe?
Diese Bedenken verschwinden auch mit der Schlüsselübergabe nicht einfach.
Ich möchte hier ehrlich sein: Ich habe keine fertige Antwort auf jede dieser Fragen. Ich habe Ideen, Erfahrung und Menschen an meiner Seite. Und ich habe mich nach vielen Überlegungen entschieden, diesen Schritt zu gehen. Mit Freude – und mit Respekt vor der Verantwortung.
Ein Ort, an dem vieles Platz haben darf
Was mich immer wieder begeistert, ist die Vorstellung davon, was in diesen Räumen wachsen kann.
Das La Vie hat bisher besonders Frauen während der Schwangerschaft sowie Mamas mit ihren Babys begleitet. Diese Angebote sollen weiterhin ihren Platz haben. Gleichzeitig möchte ich den Kreis öffnen: für jüngere und ältere Menschen, für Bewegung und Ruhe, für Begegnung und Austausch.
Die Räume sind überschaubar. Gerade das gefällt mir: Man begegnet einander persönlich, übt in kleinen Gruppen und hat Raum für Gespräche.
Neben Yoga in unterschiedlichen Stilrichtungen sollen nach und nach auch TCM, Klang und weitere Angebote rund um die persönliche Entfaltung einziehen. Durch meine gerade abgeschlossene Nada-Yoga-Ausbildung ist mir das bewusste Erleben von Stimme und Klang noch einmal nähergekommen. Auch davon möchte ich etwas weitergeben.
Ein kleiner Raum wird außerdem mein Büro und Beratungszimmer – unter anderem für meine astrologischen Beratungen. Ich freue mich auf einen festen Ort, an dem vieles von dem zusammenkommen kann, was mich seit Jahren begleitet.
LYN.STUDiO – Raum für Entfaltung. Dieser Name beschreibt auch meinen eigenen Weg gerade ziemlich gut.
Vieles bleibt, Neues kommt dazu
Bis Ende des Jahres laufen die bereits vereinbarten Stunden und Workshops weiter. Mit dabei sind unter anderem Horst Rinnerberger mit Ashtanga Yoga, Gudrun Zimmerl mit ihren Freitagsstunden und ihrem Shiatsu-Angebot sowie Eva Jankovsky mit Schwangerschafts-Yoga und Hatha Yoga. Auch der Pranayama-Workshop mit Horst und Christina und weitere Workshops gehören noch zum bestehenden Programm.
Gleichzeitig führe ich viele Gespräche darüber, wie es weitergehen kann. Ich möchte ein Team aufbauen, in dem Menschen ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Spezialgebiete einbringen.
Ein gemeinsamer Termin steht bereits fest: Am 21. November gestalten Bettina Blach und ich einen Nachmittagsworkshop zum Thema Gelassenheit. Gerade vor der oft so vollen Vorweihnachtszeit scheint mir das besonders passend. Und ich werde mich wohl selbst daran erinnern dürfen.
Ab Jänner 2027 soll sich das Programm weiter entfalten. Dazu erzähle ich euch mehr, sobald die nächsten Schritte konkret sind.
Zum Glück mache ich das nicht allein
In den vergangenen Wochen ging es um Übergabe, Abstimmungen, Anschaffungen und viele kleine Entscheidungen. Gemeinsam mit Katharina Jandl, die das La Vie bisher mit ihrer Kollegin geführt hat, haben wir versucht, den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten.
Dabei wird mir immer wieder bewusst, wie dankbar ich für die Menschen um mich bin.
Michi Hirschmugl unterstützt mich mit seiner Erfahrung, seinem positiven Wesen und seinem TCM-Hintergrund. Und mit seinem Blick für das Visionäre, wenn ich gedanklich gerade wieder sämtliche möglichen Schwierigkeiten durchgehe.
Mein Partner Martin baut Kasterl auf, montiert Dinge und hilft mit, damit aus meinen Vorstellungen etwas Greifbares wird. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar!
Dazu kommen viele Menschen, die mitdenken, Mut machen und ganz praktisch anpacken. Diese Unterstützung bedeutet mir sehr viel.
Es darf Schritt für Schritt gehen
Wer mich kennt, weiß: Ich habe einen gewissen Hang zum Perfektionismus. Am liebsten wäre natürlich schon alles fertig. Schön eingerichtet, gut organisiert, mit einem vollständigen Programm und einer Antwort auf jede Frage.
Die Wirklichkeit schaut gerade anders aus. Es gibt noch einiges zu tun, manches ist offen, und viele Ideen brauchen Zeit.
Ich lerne gerade, das auszuhalten. Es muss nicht alles am ersten Tag fertig sein. Dieser Anfang darf leise sein. Wir dürfen ausprobieren, Erfahrungen sammeln und herausfinden, was hier gebraucht wird.
Vielleicht ist das meine wichtigste persönliche Übung in diesen Wochen: Verantwortung übernehmen und gleichzeitig akzeptieren, dass ich nicht alles vorausplanen kann.
Heute beginnt also ein neues Kapitel. Mit einem Schlüssel in der Hand, vielen Ideen im Kopf und einem etwas aufgeregten Herzen.
Ich freue mich darauf, euch nach und nach im LYN.STUDiO – Raum für Entfaltung willkommen zu heißen. Und ich bin gespannt, was wir gemeinsam daraus machen.
Eure Evelyn








Rondo (Standard)
